Für kleine Meeresforscher – Oktonauten-Geburtstagsfeier 

Der Geburtstag unseres Jüngsten steht demnächst wieder an, und das ist natürlich wieder ein Grund für eine Kinderparty. Allerdings wechselt das Motto im Moment ungefähr alle 2 Tage, so dass die Planung noch etwas schwierig ist. Bis es soweit ist, zeig ich Euch also erstmal Fotos vom 5. Geburtstag vor 2 Jahren.

Nach der damaligen Lieblingssendung und dem großen Geburtstagswunsch war hier das Motto schnell klar: die Oktonauten mussten es sein. Ich zeig Euch, was ich dafür vorbereitet hatte und erklär kurz, wie Ihr das nachmachen könnt.

Als erstes benötigt man natürlich Seegras, ist ja schließlich der Meeresboden. Dafür habe ich Krepppapier in 2 verschiedenen Grüntönen in schmale Streifen geschnitten, in sich verdreht und mit Klebeband an der Wand befestigt.

Im Meer sind wir natürlich nicht allein, dort tummeln noch jede Menge andere Lebewesen. Bei uns waren das 1 Fisch und 2 Quallen. Basis für beides sind einfache weiße Pappteller.

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Pro Fisch benötigt Ihr 2 Teller, Tacker/Kleber, Acrylfarben nach Wunsch, Nylonschnur.

Zuerst wird auf einer Seite des Tellers ein möglichst gleichseitiges Dreieck heraus geschnitten. Am besten legt Ihr dabei die Teller übereinander, dann sind Mund/Fischschwanz einigermaßen gleich groß. Jetzt könnt Ihr die Teile bemalen, bei den ausgeschnittenen Teilen beide Seiten, denn vom Fischschwanz sieht man beide Seiten. Gut trocknen lassen, dann entweder zusammen kleben oder tackern, den Schwanz dabei nicht vergessen. Das Auge entweder aufmalen oder einen weißen Kreis aufkleben und einen schwarzen Akzent setzen. Mit einer Nadel für die Aufhängung ein Loch in Euer Fischchen bohren, Nylonschnur durchziehen.

Für die Qualle benötigt Ihr 1 Pappteller, Krepppapier und farblich passendes Ringelband, Acrylfarben nach Wunsch, Kleber, Nylonschnur.

Den Teller für die Qualle habe ich ähnlich wie den Fisch bemalt, zuerst den dunkleren Ton, mit einer helleren Farbe und Silber Akzente setzen. Wieder trocknen lassen. Ringelband und Streifen aus Krepppapier in verschiedenen Längen zurecht schneiden, das gibt die Tentakel. Streifen mit (Heiß-)Kleber befestigen, auf der Oberseite eine Schlaufe aus Nylonfaden für die Aufhängung aufkleben.

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Natürlich braucht auch der Tisch etwas Meer. Ein Glitzerkarton in Blau (A2), diese Luftpolsterfolie in kleineren Stücken (als Eisschollen) und kleine Meerestiere. Gummischnüre in grün tummelten sich als Algen dazwischen, ebenso wie Fruchtgummihaie.

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Für die Mitgebsel habe ich weiße Pappschachteln mit dem Oktobauten-Pflaster beklebt, so dass sie aussahen wie der Arztkoffer von Pinguin Peso, dem Schiffsarzt. Das Pflaster und das Bild von den Süßigkeiten habe ich über Google gefunden und passend bearbeitet. Klar das jeder Oktonaut ein Fernglas braucht, oder? Und Seifenblasen können ja auch nie schaden.

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Zum Essen gab es neben Kuchen verschiedene Meeresspezialitäten, wie zum Beispiel Keksmuscheln (je 2 runde Kekse, z.B. Biskuitplätzchen, rosa eingefärbten Zuckerguss und 1 große weiße Zuckerperle – optisch schön, aber geschmacklich – naja), Gummihaie, Oreo-Pops in Meerfarben (Kekse vorsichtig auf je einem Lolli-Stiel „aufspießen“, mit gefärbter weißer Schokolade überziehen und farblich passendem Zucker beglitzern) und Goldfischli. Das klingt zwar schlimm, aber ich schwöre, dass keines der Kinder einen Zuckerschock bekommen hat. 

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Gebastelt haben wir auch, passend zum Thema: Fische. Der Einfachheit halber nur einseitig, der Schwanz ist wieder das ausgeschnittene Maul. Die Kids konnten ihre Fische nach Herzenslust bekleben, die „Schuppen“ hatte ich schon vorbereitet, aus verschiedenen Glanzpapieren und Glitzerfolien. Einige Fische haben noch Verzierungen mit Pfeifenreinigern bekommen, auch das ließ auch am besten auftackern.

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Da uns das Wetter hold war (hatten wohl alle ihren Kuchen aufgegessen), konnten die Knirpse auch noch über den Spielplatz fegen, ich bin immer ganz begeistert, wie harmonisch das läuft. 

Ich hoffe, dass Ihr mir meinen Tipps etwas anfangen konntet, mir hat die Vorbereitung jedenfalls viel Spass gemacht.

Seid lieb gegrüsst!

Ilka

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