Eisig, eisig

Auch wenn das Wetter gerade doch eher in Richtung Frühling geht, habe ich hier noch eine eisige Bastelei zum nachmachen.

Seit geraumer Zeit sind unsere Kinderzimmer bevölkert von kleinen magischen Wesen. Es tummeln sich Eiselfen, Eiseinhörner, Waldelfen, aber auch Ritter und einige Tiere hier bei uns. Klar, dass die irgendwann ein Zuhause gebraucht haben, ganz dringend sogar.

Und da meine Tochter genau wie ich Zeitschriften sehr liebt (vor allem das, was da oben drauf ist …), musste die Zeitung zu den Figuren gekauft werden. Und siehe da, es fand sich die Bastelanleitung für eine Eishöhle darin! Es sah nicht so aufwendig aus, aber bis wir es dann tatsächlich fertig bekommen haben, ist einige Zeit ins Land gegangen.

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Laut dieser Anleitung wird eine Schüssel mit Klarsichtfolie bespannt, nimmt man eine Glasschüssel, ist das absolut keine gute Idee, man bekommt die Eishöhle nämlich leider nicht im ganzen davon runter, da die Folie so an der Schüssel klebt.

Also 2. Versuch:

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Ihr braucht:

– 1 großen Luftballon pro Eishöhle (hat den Vorteil, man sieht besser, wo noch nachzufüllen ist, aber ohne Aufdruck, den habt Ihr sonst in der Höhle drin …)

– eine kleine Schüssel/Blumentopf oder ähnliches, in die Ihr den Luftballon hineinstellen könnt, ev. mit Folie gegen Flecke schützen

– Butterbrotpapier in Schnipsel (nicht zu klein, sonst klebt Ihr ewig)

– Pinsel

– Tapetenkleister

Und nun munter den Ballon einkleistern, eine Schicht Schnipsel, kleistern, Schnipsel, … zum Schluss nochmal richtig mit Kleber, soll ja auch gut halten alles.

Wir hatten letztendlich 3 Schichten Schnipsel, damit die Höhlen noch durchscheinend sind. Man kann auch noch mehr machen, weniger aber auf keinen Fall. Und dann – gut trocknen lassen, das kann schon um die 2 Tage dauern.

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Wenn der Kleber getrocknet ist, die Luftballons entfernen. Ich schneid die immer oben an diesem „Nupsi“ etwas ein, dann geht das schneller und der Ballon zerknallt nicht.

Dann noch unten die Kanten begradigen und einen Eingang herausschneiden. Bei uns musste noch Glitzer um den Eingang und auf die Höhle (restlicher Tapetenkleister und Glitzer zum Streuen, wieder gut trocknen lassen), ist ja schließlich ne Eishöhle, und das muss glitzern. So.

Theoretisch wären die Eishöhlen jetzt spielfertig. Man kann aber auch noch eine Rutsche anbauen. Und was in der Anleitung ist, muss gemacht werden…

Hierzu von einer Papprolle vom Geschenkpapier ca. 30 cm abschneiden, halbieren und dann im Abstand von 1 cm ca. 1,5 cm tief einschneiden. Das ganze muss sich biegen können. Mit Heißklebepistole festkleben und weiß anmalen, soll ja zum Rest passen. Auch die Rutsche hat einen Schwung Glitzer abbekommen. Wir mögen es eben glitzerig. Leider verzieht sich die Höhle unter Umständen etwas durch die Rutsche, mir hätte es ohne auch gefallen, wär zudem stapelbar gewesen. Aber was macht man nicht alles.

Theoretisch könnte man die Höhle auch andersfarbig gestalten, wir hatten lange noch blau überlegt als Wasserhöhle oder grün/braun als Waldhöhle … Aber sie sind weiß geblieben.

Und dann konnten endlich die neuen Bewohner einziehen:

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Kein kurzfristiges Projekt, aber trotzdem ein schönes. Viel Spaß beim Nachbasteln!

Ich wünsch Euch noch einen schönen Valentinstag-Abend und ein tolles Wochenende!

Liebe Grüße

I.

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