Edles Set aus Reiseetui und Leseknochen aus Snappap, Kunstleder und Leinen

Was schenkt man seiner Schwester zum Geburtstag, wenn sie doch eigentlich schon lauter wirklich schöne und tolle Sachen hat? Gar nicht so einfach! Zum Glück wusste ich aus sicherer Quelle, dass eine Reise nach London ansteht, und da ich ja eine tolle Nähmaschine mein Eigen nenne, hab ich dem liebsten Schwesterherz etwas damit gezaubert.

Über Pinterest bin ich über das tolle Freebook für Reiseunterlagen von Pattydoo gestolpert. Es ist wunderbar beschrieben, die Anleitung ist wirklich ganz toll nachvollziehbar und nähen lässt es sich auch noch gut. Statt Kork habe ich weißes Kunstleder verwendet, das fand ich als Kontrast auch schöner zum braunen Snappap. Schnittmuster und Anleitung findet Ihr hier.
Ich geb ja zu, fürs Flugzeug ist ein Reiseknochen nur bedingt geeignet, aber vielleicht für eine längere Autofahrt. Oder fürs Zuhause-von-den-Reisestrapazen-erholen! Die Farben sind ein bisschen an das Reiseetui angepasst, aber die Materialien musste ich doch ändern: blütenweiße Baumwolle, cremefarbenen Velours und altes Leinen. Das Leinen habe ich schon länger da und auch den Druck darauf habe ich schon vor einiger Zeit gemacht, mit Salat, Rosenblättern und Stoffmalfarbe. Ich mag das so sehr, dass ich es nur für ausgewählte Projekte einsetze und mir das auch drei mal überlege, ich kann es schließlich nicht nachkaufen. Aber hier fand ich es einfach passend.

Ein Schnittmuster sowie eine Anleitung für den Leseknochen findet Ihr hier. Die Ecken, an der die drei Stoffteile aneinander treffen, habe ich noch ein bisschen aufgehübscht. Ein bisschen zusätzlicher Glitzer kann ja nicht schaden, oder?

Das Reiseetui gehört definitiv zur Kategorie „sowas brauch ich auch ganz dringend“. Man hat die Pässe alle beieinander (praktisch vor allem bei Handtaschen mit den Maßen eines Schrankkoffers), Flugticket, die Unterlagen für die Reiseversicherung oder auch die eine oder andere Karte. Im Reißverschlussfach kann eventuell ausländischen Währung untergebracht werden, dahinter ist sogar noch Platz fürs Handy. Und dann ist es auch noch schick! Also meiner völlig subjektiven Meinung nach, aber die lass ich jetzt hier mal gelten. 😉

Einen Leseknochen muss ich mir auch noch nähen, die bisher entstanden sind, sind alle verschenkt worden. Doof, oder? Die tollsten Sachen macht man irgendwie immer für Andere.

So einen Leseknochen kann man übrigens nicht nur als Nackenstütze beim Lesen verwenden. Auch im Rücken als Stütze funktion er prima oder um beim Lesen das Buch auf dem Schoß zu stützen. Oder eben den E-Book-Reader oder das Tablet. Das hab ich nur leider noch nicht ausprobiert, ich hab ja noch keinen Leseknochen.

Da wir bei meinen Eltern Geburtstag gefeiert haben, muss ich Euch jetzt noch ein bisschen rosa Blütenzauber zeigen. Sind die nicht schön? Rosen und Lavendel gehen immer und rufen förmlich Sommer. Und die Kartäusernelken sind auch herrlich, ganze Büsche in knalligem Pink und zartem Rosa, wie große, duftende Kissen. Hach ja, Sommer ist einfach schön!

Und diese rosa Wolke hat uns alle überrascht, die dürfte es nämlich gar nicht geben. Sowas kommt dabei heraus, wenn ein großer, alter Busch weg soll und der verbliebene Rest abgedeckt wird. Dann denkt der sich nämlich: „Ha, Euch zeig ich’s, wenn ich schon kein Licht krieg, werd ich einfach rosa, dann seht Ihr schon, was Ihr davon habt“. Wie eine rosa Wolke Schmetterlinge.

Jetzt wünsch ich Euch erstmal ein schönes Wochenende. Bei uns es keine Spur von Unwettern, das Jungvolk tobt ohne größeres Gezanke im Pool und ich sitze im Garten, die Füße in der Sonne, während unser großer Walnussbaum seinen Schatten über den Rest von mir ausbreitet. Dass der Hund mir mit seinen Krallen gerade den Fuß pierct (die will ja nur spielen!) und der Bauer auf dem Feld nebenan mit dem Geräusch einer singenden Säge Heuballen fabriziert, ist der Harmonie des Sommerabends ein bisschen abträglich, aber man kann ja nicht alles haben. 😉

Seid lieb gegrüßt,

Ilka

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Tischdekoration für den Sommer – griechisch und maritim, schnell gemacht 

Der Sommer scheint tatsächlich da zu sein und auch mal für einige Tage bei uns zu bleiben. Wir konnten die Pfingstferien in vollen Zügen genießen und können das auch weiterhin, weil nicht nur die Kinder frei hatten, sondern auch wir dieses Mal in den Genuss von Feiertag und Brückentag gekommen sind.

Irgendwie hat jede Jahreszeit ihren eigenen Reiz, aber zumindest im Moment mag ich den Sommer ein klitzekleines bißchen mehr. Die Kinder können draußen sein, ich kann fast rund um die Uhr barfuß laufen, es ist abends ganz lang hell und wir können auf dem Balkon oder der Terrasse sitzen. Auch Partys können ins Freie verlegt werden, und wenn ringsherum dann irgendwann die Sterne schimmern, feiert es sich nochmal so schön. Und wer noch keinen Urlaub hat, träumt wenigstens schon mal von Sonne, Strand und Meer.

Für ein größeres Fest habe ich nach einer Idee gesucht, die sich einfach und mit wenigen Mitteln umsetzen lässt, schließlich soll ja nicht schon die Tischdeko das Budget sprengen. Und da es doch ein bisschen mehr als drei Tische sind, sollte sich auch der Aufwand in Grenzen halten. Ich hoffe, das ist mir einigermaßen gelungen und den Gästen wird es genauso gefallen wie mir.Blau, weiß und Zitronen, das war das Erste, was uns zu Griechenland eingefallen ist. Aber tatsächlich passen auch Walnüsse gut dazu. Und Jute. Und Sand. Und überhaupt ganz viel, oder?

Auf jeden Fall gehen orange Biertische gar nicht. Da geht doch jede Deko völlig unter, mag sie auch noch so schön ein. Deshalb ist unsere Grundlage eine weiße Tischdecke, immer in der Hoffnung, der Wind lässt sie uns auch. Darauf soll als Mittelpunkt ein passendes Stück Jute, versuchsweise habe ich ein Stück im Stoffladen geholt, werde aber für die vielen Tische auf breites Band (30 cm) von der Rolle zurückgreifen, das spart mir einiges an Zeit und Arbeit und bestellen werde ich es hier. Wobei, vielleicht hol ich es auch selber ab, es sind dort immer ganz viele wunderbare Inspirationen für Tischdekos für alle Gelegenheiten vorbereitet. Kann ja nicht schaden.Als Farbtupfer in die Mitte kommen blaue Servietten, zum Probieren hab ich hier einmal dunkelblauen Stoff und zum anderen ein grobes, blau-weiß gestreiftes Geschirrtuch (von Ikea) getestet und mir gefällt beides wirklich gut.Hier hätten wir dann auch die Walnüsse. Griechischer Joghurt, Honig und Walnüsse ist ein beliebtes griechisches Dessert, einfach noch dazu und dann auch noch gesund. Besser gehts nicht, oder? Das große Kind hat schon eine riesige Menge davon fürs Fest bestellt und ich glaube, ich mach das tatsächlich. Nachtisch geht doch immer!Eigentlich passen ja Olivenzweige besser zum Thema, aber da wir einige Tische zu dekorieren haben, werden wir vermutlich auf Efeu ausweichen, das können wir besser in der großen Menge besorgen, die wir doch brauchen. Oder weiß zufällig jemand, wo sich günstig Olivenzweige besorgen lassen, ohne dass wir bei der Rechnung Schnappatmung bekommen? Oder generell eine Alternative zum Olivengrün? Ich bin da etwas ratlos und gern für Vorschläge offen!

Die Gläser habe ich diese Woche bei uns im Markt für Gebrauchtes von der AWO gefunden, sind die nicht schön? Die kleinen Gläschen mit dem silbernen Rand sind zwar nur bedingt windtauglich, aber das macht ja nichts, es muss ja nicht immer alles praktisch sein. Die größeren Gläser halten da schon ein wenig mehr aus, ich werd einfach ein bisschen aufpassen müssen, welches Glas ich wo hinstelle.Als Sand nehme ich immer ganz normalen Vogelsand, den hab ich schon eine ganze Weile und der wird auch immer fleißig wiederverwendet. Sandkasten gibt’s hier ja keinen mehr und einfach auf die Wiese kippen kann ich den Sand auch nicht einfach so, also kommt er brav zurück in die Flasche. Schrecklich, oder?Die Kerzen in unterschiedlichen Farbe habe ich eigentlich nur deshalb mitgenommen, damit ich testen kann, welche Farbe besser passt, aber so gemixt finde ich es noch besser, das lockert alles etwas auf. Welche Farbe gefällt Euch denn besser?Falls Ihr keine Lust auf Griechisch habt, entfernt einfach die Zitronen und Walnüsse bzw. ersetzt sie durch Seesterne, schon ist die Deko maritim und sieht eher nach Normandie oder Ostseeküste aus. So sieht es jetzt auf unserem Esstisch aus. Zwar nicht unbedingt alltagstauglich, weil die Deko so doch ganz schön viel Platz braucht, aber schön, oder? Fast ein bisschen wie im Urlaub, zumal unser Urlaub auch noch ewig hin ist. Was definitiv auf jeden der Tische kommt, ist so ein Windlicht, dass aus einem kleinen Glas und einer Butterbrottüte besteht. Diese hier habe ich mit einem einfachen Olivenkranz bemalt. Ich werde mal probieren, ob ich die Tüten mit unserem Drucker bedrucken kann, dann müsste ich nicht ganz so viel malen, schneller fertig wäre ich außerdem.Und, seid Ihr jetzt in Urlaubsstimmung? Also ich schon, vor allem hätte ich jetzt gern Bifteki mit Tzaziki und Tomatenreis! 

Ich geh dann mal Kochbücher wälzen und Einkaufszettel schreiben.

Habt ein wunderschönes, sonniges, stressfreies und unwetterfreies Wochenende und seid lieb gegrüßt!

Ilka

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Wie ich pünktlich zum Muttertag meinen Plotter in den Griff bekommen habe

Ihr Lieben, habt Ihr den gestrigen Tag genießen können? Meine Familie hat mich ordentlich ausschlafen lassen, während sich alle 3 schon früh am Morgen zu Fuß und Roller in die Stadt begeben haben, um frische Brötchen und Blumen zu holen. Das Frühstück wurde mir sogar am Bett serviert, stilecht mit Rose, Kaffe, Orangensaft und Herzchenkuchen. Ist das nicht süß? Sie haben dabei nicht mal die Küche verwüstet. 😉

Aber ich bin ja nicht nur Mama, sondern auch Tochter, und deshalb zeige ich Euch heute zum Einen noch, womit ich gestern beschenkt wurdee und zum Anderen womit meine Mutti überrascht wurde.

Das große Herz aus pinken Rosen hat mein wunderbares Mädchen mit Hilfe der Oma für mich gemacht. Selbst Moos gesammelt, selbst alles drapiert und dann auch noch erfolgreich vor mir versteckt. Hat sie toll gemacht, oder?

Und dieses Gemeinschaftsprojekt war das Geschenk für meine Mutti. Kennt Ihr sowas? Ein Handtaschenorganizer, damit man schnell mal die Handtasche wechseln kann, dann aber nicht die Hälfte in der anderen Tasche lässt und zum Schluß 15 Kugelschreiber, 3 Labellos und 4 Packungen Taschentücher auf 7 Handtaschen verteilt hat und man zum Schluss gar nichts mehr findet. Ich suche ja gerne Mal mein Ladekabel, den Lieblingsstift, Lipgloss und noch einiges mehr. Ach ja, Kalender und Geldbeutel würden auch noch in den Organizer reinpassen. Ich gebs ja zu, das ist nichts, was man unbedingt zum Überleben braucht, aber das ist bei Martini ja genau so: man kann ohne ihn leben, aber es ist schon toll, wenn man welchen da hat.

Das ist nicht der erste Organizer, den ich genäht habe, aber der Erste aus Snappap. Das Material ist schon erstmal gewöhnungsbedürftig, das Wenden war speziell, aber das Endergebnis hat uns allen gefallen. Die Motive haben übrigens die Kinder gestaltet, unsre Große hat die Oma porträtiert und der Kleine hat die passenden Blümchen gezeichnet. Ich hab die Bilder abfotografiert, im Programm vom Plotter in die passende Datei umgewandelt und fertig.

Zugegeben, ganz so einfach war das dann doch nicht. Der PC hat einfach keine Verbindung zum Plotter aufgebaut, ich bin bald verzweifelt. Ach ja, bevor das Programm ohne sekündliche Abstürze lief, hab ich es zwei Mal installiert und wieder deinstalliert, ausgeschaltet, eingeschaltet, Wutausbrüche weggeatmet, mir die Haare gerauft, leise vor mich hingeflucht (ich muss aufpassen wegen der Kinder, die meckern sonst) und auch sonst so die eine oder andere Folie kaputt gemacht, weil ich sie falsch eingelegt hatte. Lief also wie geschmiert. Und ich hab festgestellt, learning by doing funktioniert beim Plotter nur bedingt, aber zum Glück gibt es einige tolle Youtube-Videos, da wird einem doch ganz ordentlich weitergeholfen.

Weißer Flieder, Moos und pinke Rosen – wunderbar!

Auf die Rückseite gabs den Namen drauf, also jeder der nicht Ilona heißt, hat da die Finger weg zu lassen.

Kleiner Einblick von oben. Es gibt 3 kleinere Taschen, eine Halterung für einen Stift, eine größere Tasche aus Snappap, in die auch das Handy passen könnte und eine Schlaufe, da muss noch ein Schlüsselring hin. Ein Tatüta gab es auch, aus Leinen und Baumwollspitze. So klein die Dinger sind, werden wir vermutlich trotzdem keine Freunde.

Das sehr einfache Schnittmuster und die Anleitung für den Handtaschenorganizer gibt es übrigens von Frau Liebstes. Es ist ein wirklich schönes und einfaches Nähprojekt, das sich toll den eigenen Vorlieben anpassen lässt. Das Exeplar für mich habe ich aus einer Leinen-Lieblingshose genäht, die ich unrettbar zerrissen hatte. Aber wie kann ich so viel tollen Stoff entsorgen, wenn ich ihn auch weiterverwenden kann?!

Den Organizer für meine Mutti habe ich ohne Wattierung genäht, das Snappap gibt dem Ganzen genug Halt. Dafür habe ich das äußere Teil fürs Wenden mit Wasser besprühen müssen, sonst hätte ich keine Chance gehabt. Auch beim Zusammennähen der beiden Teile habe improvisieren müssen, rechts auf rechts und dann wenden ging nämlich nicht. Also habe ich beide Teile richtig links auf links positioniert, die Ränder nach innen gefaltet, alles mit Wonderclips fixiert und so beide Teile vorsichtig zusammengenäht.

Rosen, Kartäusernelken und Schleierkraut – ich finde die Blumen wunderschön.

Selbstgemachte Pralinen gab es auch vom großen Kind, das kleine Kind hat in der Schule gebastelt und gemalt. Und die Hälfte der Überraschung dort vergessen, auch heute wieder. Zum Glück ist der Kopf angewachsen …

Ich bin froh, dass meine Nähmaschine im Gästezimmer steht, dort gibts nämlich auch einen Fernseher und ich kann mich hintergrundberieseln lassen. Hab ich beim Nähen am Samstag auch gemacht, da fühl ich mich nicht ganz so vereinsamt und hab auch noch den ESC mitbekommen. Was die Gesangsbeiträge insgesamt betrifft, gab es schon schlechtere Jahre finde ich, das deutsche Ergebnis hat mich nicht überrascht.

Aber jetzt wünsch ich Euch erstmal eine schöne Woche, das Wetter soll ja zur Abwechslung mal richtig schön werden und die Temperaturen steigen. Wie gut, dass ich diese Woche so viel Zeit im Büro verbringen kann, dann gibts wenigstens keinen Sonnenbrand. Für heute ist aber Feierabend, und der wird mit Kaffee und dem Rest Erdbeerkuchen von gestern begrüßt.

Seid lieb gegrüßt!

Ilka

 

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Kreativmesse 2017 in Stuttgart und was mein Sohn sich zum Geburtstag wünscht

Hach ja, Ostern ist schon einige Tage vorbei, die Ferien auch und die Realität hat uns wieder. Wir hätten ohne Probleme noch eine freie Woche dranhängen können, aber uns fragt ja wie immer keiner. Sauerei, oder?

In den Osterferien haben wir statt des üblichen Power-Erholen Einiges unternehmen können. Das Wetter wollte zwar nicht immer wie wir, aber wir haben das Beste daraus gemacht. Unter anderem waren wir im Indoorspielplatz (mit seeehr überarbeitungswürdiger Gastronomie), in der Bücherei, waren ein wenig bummeln in der Stadt, haben unsere fürs Schwimmbad gewonnenen Tageskarten eingelöst, waren im Kino und in Stuttgart auf den Frühjahrsmessen. Ich war dort noch nie und bin eher zufällig darüber gestolpert, ich wusste auch gar nicht, dass da mehrere Messen gleichzeitig auf einem Gelände sind, die man alle mit einer Eintrittskarte besuchen kann.

Ich gebs ja zu, mir ging es hauptsächlich um die Kreativmesse, angeschaut haben wir uns aber auch Fairtrade sowie Garten und Outdoor. Yoga haben wir nur gestreift, Nachhaltigkeit war generell ein großes Thema und mehr haben wir einfach nicht geschafft. Falls es Euch interessiert, Ende November findet der nächste Messeverbund statt. Für mich hat allerdings im Herbst die Buchmesse Vorrang und danach werd ich für die nächsten Monate erstmal genug haben von Menschenmassen.

Auf alle Fälle gab es in Stuttgart sehr viel zu sehen und für jeden war etwas dabei.Neben allen möglichen Handarbeits- und Basteltechniken gab es ganz schön viel Deko. Hach, an manchen Ständen habe ich wirklich geschwankt zwischen völligem Kaufrausch und am liebsten gleich dort einziehen.Diesen Kerzensand fand ich toll. Einfach in ein Gefäß Deiner Wahl, Docht rein – fertig. Den Sand gab es in weiß und Pastellfarben und es sah so schön aus dort, ich ärger mich schon, dass ich mir keinen mitgenommen habe.Diese Farbverlaufswolle find ich super toll, leider bin ich ja an der Häkel- oder Stricknadel völlig talentfrei. Bei meiner Mutti allerdings liegt schon so ein Knäuel in Meeresfarben und wartet darauf, in ein schönes Tuch für mich verstrickt zu werden. Ich bin sicher, die Wolle ist schon ganz aufgeregt!Perlen in allen Farben in Reagenzgläsern – sieht das nicht cool aus?Der Stand von Villa Landleben war einfach nur wunderschönen: überall Blumen, Sachen von Greengate, Maileg und auch die eigene Kollektion, ich wusste gar nicht, wohin ich als Erstes schauen sollte. Die Kinder waren genauso begeistert und so durften zwei kleine Lämpchen bei uns einziehen. Okay, und ein kleiner Kerzenleuchter durfte auch mit, nicht dass er dann alleine am Stand vor sich hin geweint hätte.Schön, oder? In der Halle für Garten, Outdoor und Ambiente konnte man sich wunderbare Anregungen holen.  

Dieses Hochbeetgewächshaus fand ich ja auch toll, wir wüssten sogar schon, wo es bei uns hinpassen könnte. Jetzt brauchen wir nur noch jemanden, der uns sowas baut.So, und hier hätten wir den Geburtstagswunsch vom Sohn. Der Pool muss es sein, mit Licht, Sprudel, warmem Wasser und schwimmender Bar. Okay, die Bar möchte er nicht unbedingt, der Pool reicht. Und nein, wir leiden nicht unter akutem Realitätsverlust, zumindest nicht momentan. Ich find den ja auch schön, hab aber die Befürchtung, dass der Pool leicht unser Budget sprengt, also ganz leicht nur natürlich. Zum Glück haben wir noch ungefähr 6 Monate Zeit bis zum Geburtstag, da können sich die Wünsche noch ungefähr 180 mal ändern.Als wir nach einem langen und anstrengendem Tag wieder zuhause waren, hat es gerade noch gereicht, um in den letzten Sonnenstrahlen noch eine Runde Gassi zu flitzen und nach der langen Fahrt die Knochen wieder auszuschütteln.
Meine Ausbeute: ich wollte schon immer mal Snappap testen, und schöne beschichtete Baumwolle gabs auch noch. Klitzekleine zuckersüße Bügelbilder mussten genauso mit wie ein Tacker ohne Tackerklammern, Silikondeckel für Schüsseln, Schokolade für den Traummann, einigen Sämereien für den Garten und ganz viel zum anschauen und durchlesen.

Mein Fazit: es gibt tatsächlich Stände für so ziemlich jede Bastelrichtung, Perlen, Papier, Stoffe, Knöpfe, Lampen aus Kürbissen, Stifte, Taschen, …. Ich denke, wir kommen gerne wieder, beim nächsten Mal aber noch etwas früher, dann kommt man besser durch und die Workshops sind noch nicht so voll und vielleicht ist dann die Betreuung dabei etwas individueller, auch für ungeübte Bastler. Und wir werden uns mehr Getränke mitnehmen, die Preise fand ich schon echt sportlich. Trotzdem wars ein vollgepackter schöner Tag.Ich hoffe, mein kleiner Einblick hat Euch gefallen. Jetzt wünsche ich Euch ein schönes verlängertes Wochenende, habt Spaß bei allem was Ihr vorhabt und seid lieb gegrüßt.

Ilka

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Wenn es Einhorntorte zum Geburtstag gibt und Feen zur Party kommen

Das ist mir auch noch nie passiert: die Buttercreme für die Torte gerinnt und lässt sich trotzdem noch retten, der Fondant schmiegt sich völlig ohne Falten um Bisquit und Creme und die Dekoration wird genau so, wie es geplant war! Dumm nur, wenn man dann anfängt zu überlegen, wo man noch schnell eine Torte herbekommt, weil die ja fast zu schade ist anzuschneiden!

Ja, unsre Große hatte Geburtstag und sie liebt Einhörner, was also lag näher?

Pinterest wurde befragt, Ideen wurden gesammelt und los gings.

Rosa Röschen passen wunderbar zu Einhörnern, oder? In Waffelhörnchen drapiert und zu viert in Eisschalen arrangiert, mit Glitzer und Steinchen.

Ich hab die Röschen nicht so in den Hörnchen platziert, sondern vorher kleine Quadrate aus Folie geschnitten und ein paar Tropfen Wasser dazu gegeben, damit die Röschen nicht gleich die Köpfe hängen lassen.

Die ortsansässigen Feen und Einhörner konnten sich die Party  natürlich nicht entgehen lassen. Sie erschienen zahlreich und hatten sogar Blumen fürs Geburtstagskind dabei. Es war ganz schön was los auf unserem Esstisch!

Das Torteneinhorn hat übrigens sämtliche Feierlichkeiten verschlafen, fand es wohl nicht so spannend bei uns.

Rosa, pink, Glitzer, Feen, Einhörner  – wir nehmen jedes Mädchenklischee mit. Macht aber nix, so lange es dem Kind gefällt und auch der kleine Bruder hatte seine Freude daran. Wer weiß, wie lang sie sowas noch mag, nächstes Jahr steht der erste Teenie-Geburtstag an.

Vorarbeit. Ich habe weißen Fondant verschieden eingefärbt, mit intensiven Farben z.B. von Wilton. Zum Teil habe ich die Farben marmoriert gelassen, zum Teil aber auch komplett verknetet. 

Ausgestanzt habe ich die Einzelteile im zweiten Anlauf mit den Prägestempelausstechern, die es vor kurzem beim Kaffeeröster gab. Im ersten Anlauf hatte ich ganz billige Ausstecher genommen, tja, Versuch macht kluch!

Hier seht Ihr mal die Rückseite, mehr lila bis orange. Und goldener Glitzer! Manchmal schlägt mein Elster-Gen eben voll durch.


Für die Haare der Mähne hab ich übrigens kleine Portionen des Fondants durch die Knoblauchpresse gedrückt.

Die Feen campieren immer noch auf unserem Esstisch, ich glaub, die mögen die Glitzertischdecke. Aber meinetwegen dürfen sie gerne noch bleiben, bis sie nächstes Wochenende vom Osterhasen verdrängt werden.

Macht Euch einen gemütlichen Abend und seid lieb gegrüßt!

Ilka

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DIY-Deko für den Tisch – Vögel und Blumen bringen den Frühling

Nasskaltes Schmuddelwetter, Schals bis zur Nasenspitze, wenn man aus dem Haus geht ist es dunkel, wenn man wiederkommt auch, schicke Mützenfrisuren und so weiter. Ja, wir hatten wirklich die Nase voll vom Winter. Aber so richtig! Für uns kann ich zu dieser Liste noch ausgefallene Heizungen und fette Erkältungen in wöchentlichen Wiederholungen ergänzen. So sehr ich den Winter normalerweise auch mag, aber jetzt war dann doch mal gut. Umso mehr hab ich mich jetzt über die ersten längeren Sonnenstrahlen, kleine Fleckchen blauen Himmels und Vogelgezwitscher gefreut! Licht und Sonne, einfach herrlich!

Und nachdem draußen schon Schneeglöckchen und Krokusse um die Wette sprießen, habe ich uns einen ersten Schwung Ostern ins Haus geholt. Gold, schwarz und weiß gefällt mir als Farbkombination immer noch wirklich gut, so dass erstmal gar nicht viel Neues dazu gekommen ist.Die Eier haben unseren Umzug größtenteils gut überstanden, so dass sie ohne weiteres wieder einsatzbereit waren. Also eigentlich hab ich nur die silbernen Windlichter und kleinen Zapfen weg vom Tablett und Eier dafür hin. Das Moos darunter hab ich nur kurz mit den Fingern etwas zurecht gezupft. Ja, ich gebe es zu, momentan bin ich sehr aufwandsorientiert.Etwas Neues für den Tisch musste ich dann doch ausprobieren, und zwar zum Einen kleine Vögelchen aus Fimo und zum Anderen Blüten aus Papier. Mit Schokofüllung!

Über die Blumen bin ich auf Facebook über die Seite von Ferrero gestolpert. Ja, das ist jetzt irgendwie Werbung, aber sie haben sich das nunmal ausgedacht und mit dem golden Rocher finde ich es besonders schön und passend.

Mit dem weißen Papier war es nur ein erster Test, für Ostern mache ich die Blüten nochmal mit dickerem farbigem Papier. Mit Namen versehen habt Ihr sogar direkt Tischkärtchen. Und wie gesagt: mit Schokolade! Schon das allein ist ein Argument, oder?

Nur so als Tipp: Ich drucke mir die Vorlage aus, scanne sie dann ein und füge sie als Bild-Datei in ein normales Textbearbeitungsprogramm ein. Dann helle ich das Bild so auf, dass nur noch hellgraue Linien zu sehen sind und vergrößere das eingescannte Bild auf die A4-Seite. Jetzt hat das Scan-Bild genau wieder die Größe wie vorher, also A4, und man kann das aufgehellte Bild direkt auf das bunte Papier drucken. Schablone gespart, zigmaliges Aufzeichnen gespart und jede Blume ist genau gleich wie die andere. Wie gesagt, aufwandsorientiert. 😉

Sind die nicht putzig? Und im Schwarm machen sie sich besonders gut!

Die Fimo-Vögelchen hatte ich für unseren Sonntagsbrunch als frühlingshafte Tischdeko ausprobiert. Sie sind wirklich sehr schnell zu machen und ich find sie so niedlich! Wie bei den Silvester-Schweinchen hat wieder jeder einen bekommen (nicht dass es noch Tränchen gibt) und alle sehen unterschiedlich aus. Ich glaub, für Ostern muss ich nochmal welche in Pastell-Tönen machen, oder? Die hier sind jetzt weiß, glitzerweiß und schwarz mit Flügeln und Schnäbeln aus goldenem, nachtleuchtendem und schwarzem Fimo. Für die Struktur der Flügel hatte ich schon vor einiger Zeit ganz günstige Fondantformwerkzeuge mitgenommen, das hat prima funktioniert. Okay, knallbunt ist es bei uns nicht, geht doch aber trotzdem, oder?Die Vorlage und die Anleitung für die Blumen findet Ihr übrigens hier.

So, nun wünsche ich Euch einen schönen Abend und viel Spaß beim Ausprobieren und Tisch aufhübschen.

Seid lieb gegrüßt und genießt den Frühling!

Ilka

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Silber, Moos und Kerzen für winterliche Deko und genähte Geschenkbox

So sehr ich mich immer darauf freue, alles weihnachtlich zu dekorieren, so sehr freue ich mich, pünktlich zum 6. Januar alles wieder wegzupacken. Das Wohnzimmer wirkt sofort größer, wenn der Weihnachtsbaum fehlt und das Auge kann sich wieder von dem ganzen Glitzerkram erholen. So ganz ohne Glanz und Glitzer geht es bei mir auch jetzt nicht, nur deutlich reduzierter.

Das erste helle Grün hat seinen Weg zu uns gefunden, ich freu mich schon auf den Duft der aufgeblühten Hyazinthe.

Die Box aus Stoff haben wir zu Weihnachten verschenkt, ich bin ja großer Fan von Geschenkverpackungen ohne Papier. Und wenn man mal raus hat, was in welcher Reihenfolge und wie herum festgenäht werden muss, geht es ziemlich schnell.

Diese Box war das erste Exemplar und prompt hab ich die Klappen verkehrt herum festgenäht. Trotzdem find ich sie toll.

Hat jemand Interesse an einer Anleitung für die Box? Das Original ist englisch, ich könnt Euch eine einfache Version erstellen.

Am Wochenende war es sogar kalt genug, um mal wieder ein Eislicht machen zu können. Heute liegt es leider in Einzelteilen draußen, aber vielleicht wird es nochmal kalt genug für ein neues Licht.

Das Schleierkraut passt toll zu winterlicher Deko, wie klitzekleine Schneeflocken im Glas. Und der Hund ist wie immer tiefenentspannt.

Ist das Schneeflöckchen-Windlicht nicht toll? Ich bin ja bekennender Schneefan und meine Kollegen können das gar nicht verstehen und verdrehen die Augen, wenn ich mich wie ein kleines Kind freue.

Habt einen schönen Tag! Ich verbring meinen wieder mit der Decke auf der Couch.

Seid lieb gegrüßt,

Ilka

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